Meine weitere Leidenschaft neben dem Schreiben ist es, Köstlichkeiten in der Küche zu zaubern. Schau gerne immer wieder hier vorbei!

Das Original-Rezept findet ihr bei @susanneshighlandstories. Ihr Rezept habe ich etwas abgewandelt. Die Originalmengen findest du in den Klammern.

Lemon Drizzle
Ofen auf 180 °C Ober/Unterhitze oder 170 °C Umluft vorheizen.
Kastenform mit Backpapier oder Backalufolie (ich hatte noch einen Rest) auslegen. Die Seiten etwas überstehen lassen.

280 g (300 g) weiche Butter mit 250 g (300 g) Zucker 3–4 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse sehr hell und cremig ist. So wird der Kuchen richtig fluffig. 5 Eier einzeln hinzufügen und nach jedem Ei gut verrühren.

300 g Self-Raising Flour**, Prise Salz, Abrieb von 3 Zitronen und 3 bis 4 EL Milch unterheben.

Den Teig in die vorbereitete Form füllen. Mit einem Löffel eine kleine Rinne längs in die Mitte ziehen. Dann geht er schön auf.

Kuchen auf mittlerer Schiene 55–65 Minuten backen. Wenn er vor Ende der Backzeit zu dunkel wird, Backpapier auflegen. Stäbchentest machen, bevor man den Kuchen aus dem Ofen nimmt.

Während der Kuchen backt, Saft von 3 (2–3) Zitronen mit 90 g (120 g) Zucker mischen. Der Zucker löst sich ggf. nicht komplett – das passt so.

Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, mit einem Holzspieß viele Löcher hineinstechen und dann den Drizzle langsam über den heißen Kuchen gießen.

Der Sirup zieht ein und bildet oben die typische leicht knusprige Zitronenkruste.

Kuchen zum Abkühlen 10–15 Minuten in der Form lassen. Dann mit dem Backpapier herausheben und komplett auskühlen lassen.
Besonders gut schmeckt der Kuchen am nächsten Tag, wenn er gut durchgezogen ist. Auch nach einigen Tagen ist er noch richtig saftig – falls er so lange bei euch überlebt 😉.
Ich habe Butter und Zucker reduziert, im Vergleich zu @susanneshighlandstories. Ich fand den Kuchen aber dennoch süß genug. Ggf. kann man sogar den Zucker noch mehr reduzieren.

**Self-Raising Flour – Laut Susanne: 200 g Mehl – 2 ½ TL Backpulver / 250 g Mehl – 3 TL Backpulver. Etwas Salz, wenn man keine gesalzene Butter nimmt.
Da ich nicht logisch denken kann 😉 habe ich 400 g Mehl mit 5 TL Backpulver und etwas Salz gemischt und dann die benötigten 300 g Mehl abgewogen. 😊

schottland #lemondrizzle #ausmeinerküche #lecker #kuchen

Ich finde dies ist das beste Gewürzkuchenrezept, das es gibt.
Was meinst du? Findest du ihn auch so lecker wie ich?

Gewürzkuchen – 1 Blech mit Backrahmen

250 g weiche Butter
240 g Zucker
4 Eier
300 g Mehl
1 P. Backpulver
1 TL Hirschhornsalz
1 TL. Zimt
½ P. Lebkuchengewürz
1,5 EL Rum
1 EL Kakao
ca. 200 ml Milch, ggf. etwas mehr

Eier mit Zucker und Butter schaumig schlagen. Die restlichen Zutaten untermischen, am Schluss die Milch. Backpapier auf ein Backblech legen und in einen Backrahmen den Teig geben.
170°C, 20 Minuten backen.
Ich habe dieses Mal Zuckerglasur verwendet. Schokoglasur mit bunten Streuseln finde ich aber besser.

Tomatensuppe mit „Bröckerli“…

So heißt es genaugenommen bei uns zuhause. Die „Bröckerli“ sind Goldwürfel und das Ganze ein beliebtes Samstagsessen bei uns.

Die Tomatensuppe könnte auch als Soße durchgehen, da ich diese immer relativ dick mache. Was übrig bleibt ist somit eine gute Grundlage für „Nudeln mit Tomatensoße“ oder als Basis für Hackfleischsoße. Ich verfeinere die Soße dann noch mit italienischen Gewürzen.

Aber nun zum Rezept:

Tomatensuppe / Tomatensoße:

1 Zwiebel
1 Bund Suppengrün (2 Karotten, ½ Stange Lauch, 1 Stück Sellerie, Petersilie)
Öl zum Anbraten
4 Zweige frischen Thymian (davon die Blätter)
1 TL Senf
4 EL Tomatenmark
2 cl Sherry
1 TL Zucker
½ l Gemüsebrühe
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
Zucker zum Abschmecken
1 Becher Sahne
1500 ml passierte Tomaten

Die Zwiebel und das Suppengrün kleinschneiden und im Öl anrösten. Zucker zugeben und ca. 2 Min. mitrösten lassen. Senf und Tomatenmark zugeben und einrühren. Mit Sherry ablöschen. Passierte Tomaten, Thymian und Gemüsebrühe zugeben und ca. ½ Stunde köcheln lassen. Das Ganze pürieren / in den Mixer geben. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Sahne dazugeben – nach Geschmack mehr oder weniger als einen Becher.

Den Rest der übrig bleibt verfeinere ich mit italienischen Kräutern und verwende es als Soße zu Nudeln oder als Grundlage zur Hackfleischsoße.

Während die Suppe weich kocht die Goldwürfel zubereiten:

2 alte Brötchen (es können auch frische verwendet werden)
2 Eier
Salz
3 EL Milch
Butter oder Butterschmalz

Brötchen in kleine Würfel schneiden.
Eier, Milch und Salz verquirlen, über die Brötchen geben, leicht unterrühren und etwas ziehen lassen.
Butter / Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Brötchen portionsweise zugeben und goldgelb backen, dabei öfters wenden.

Zur Tomatensuppe in den Teller geben und schmecken lassen.

Ich mache oft die doppelte Menge der Goldwürfel.

Guten Appetit! 😃

(gefunden auf www.fuersie.de):

Kürbisketchup

Zutaten für 4 Gläser á 250 ml:

800 g Kürbis (Hokkaido)
500 g Tomaten
300 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
100 g Rohrzucker
100 ml Weißweinessig
100 ml Wasser
2 TL Currypulver
2 TL Salz
1 TL Chilipulver
1 Stück frischer Ingwer (je größer das Stück, je schärfer das Ergebnis!)

Tomaten und Kokkaidokürbis waschen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen, klein hacken. Gemüse nun zusammen mit Essig, Wasser und den Gewürzen ca. 45 Minuten zugedeckt kochen.
Wenn alles weich gekocht ist, mit dem Pürierstab oder dem Mixer fein pürieren.
Kürbismousse wieder aufkochen und abschmecken. In Gläser füllen und selberessen oder verschenken.

Rohrnudeln

750 g Mehl
1 Würfel Hefe
375 ml Milch
75 g Zucker
¾ TL Salz
2 Päckchen Vanillezucker
120 g Butter, zerlassen
2 Eier

100 g Butter zum Backen

Aus den genannten Zutaten Hefeteig herstellen und 30 Minuten gehen lassen. 100 g Butter schmelzen und in eine Auflaufform geben. (Ich nehme immer meine Lasagne Form). Vom Hefeteig mit zwei Löffeln Nocken abstechen in der Butter wälzen und nebeneinander in die Form setzen. Währenddessen den Ofen auf 180 °C vorheizen. 45 Minuten backen.

Vanillesoße

200 ml Sahne
500 ml Milch
1 Vanilleschote
2 EL Zucker
2 Eigelb
Etwas kalte Milch
2 TL Speisestärke

Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Zu der Sahne und Milch geben. Zucker zufügen und zum Kochen bringen.
Zur Seite stellen.
Eigelbe mit etwas kalter Milch verrühren, Speisestärke zugeben und glattrühren.
Eigelbmischung zur Sahne-Milch geben, verrühren und nur noch erwärmen. Nicht mehr kochen lassen.
Da wir Vanillesoße lieben, mache ich oft die doppelte Menge.

Weltbester Schokokuchen
(Laut meinem Sohn 😉)

Maßeinheit Becher = leerer Schmandbecher

1 Becher Schmand
4 Eier
1 Becher Speiseöl (z. B. Rapsöl)
1 Becher Mehl
1 Becher Zucker
1 Becher Kaba
1 Becher gemahlene Mandeln
1 Päckchen Backpulver
1 TL Zimt

Alle Zutaten miteinander vermischen.
In eine große Kastenform geben.

5 Minuten bei 180°C
55 Minuten bei 160°C backen